Über uns

Erfahren Sie die spannendsten Fakten über die mehr als 50-jährige Firmengeschichte der EIKON-Gruppe.

Wer wir sind - und was wir machen

Seit mehr als 50 Jahren produziert EIKON Kino- und Fernsehfilme, Serien, Dokumentationen und Kinderprogramme. Gegründet 1960 in München von Robert Geisendörfer, hat sich die EIKON heute als Firmengruppe mit zehn Gesellschaften in ganz Deutschland etabliert. Gesellschafter der EIKON sind Evangelische Landeskirchen, Werke und die EKD. Standorte sind Berlin, Hamburg, Stuttgart und Köln.

Mit ihren Programmen versucht EIKON in einer komplexen Welt und einer unüberschaubaren Anzahl von „Communities“ Zusammenhänge zu finden, zu beschreiben und zu erklären. Einfach gesprochen: wir beschäftigen uns mit dem, was unser Leben im eigentlichen Sinn ausmacht und bestimmt.

Wir stellen die „großen Fragen“ immer wieder neu und wollen unsere Zuschauer mit unseren Filmen berühren, fesseln, zum Lachen bringen, nachdenklich machen. Dabei nehmen wir auch Partei für die Schwachen und die Sprachlosen. Wir geben ihnen eine Stimme, so wie es Robert Geisendörfer für eine eigenständige und nachhaltige Evangelische Publizistik gefordert hat.

Der Anspruch an unsere Arbeit ist von Professionalität, Qualität und Teamgeist geleitet. Wir sind der Wirtschaftlichkeit verpflichtet, ohne ausschließlich vom Markt bestimmt zu sein. Dabei werden wir von engagierten Vertretern unserer Gesellschafter hervorragend beraten und unterstützt. Unsere Verantwortung gegenüber denen, die unsere Arbeit tragen und sichern, ist dabei identisch mit unserer so empfundenen Verantwortung gegenüber allen Menschen, die unsere Produktionen wahrnehmen.

EIKON heute

Seit ihrer Gründung hat die EIKON ihr Produktportfolio kontinuierlich erweitert. Sie produziert fiktionale Programme wie die ZDF-Reihe Herr und Frau Bulle und zahlreiche Folgen der ARD-Reihen Tatort (Das Leben nach dem Tod, Dunkelfeld) und Polizeiruf 110 (Heimatliebe), Fernsehfilme wie Die Auferstehung oder Katharina Luther (Bayrischer Fernsehpreis 2017 für Devid Striesow als Bester Darsteller), Kinofilme wie Zwingli-Der Reformator (Gewinner des Festival international du film d’histoire de Montreal 2019 in der Kategorie Bester Film) und Serien wie Phoenixsee und Lucie.

Der Dokumentarfilm hat eine lange Tradition bei der EIKON. Das Reichsorchester gewinnt zahlreiche internationale Preise, Das Herz von Jenin u.a. den Deutschen Filmpreis 2010, Hunger den Geisendörfer Preis 2011 und den Deutschen Bildungsmedienpreis 2012 und Betrug-Aufstieg und Fall eines Hochstaplers den Grimme Preis 2019. Sie produziert dokumentarische Serien wie Handwerkskunst! und Fahr mal hin, Reportagen wie Justice, Wissenschaftssendungen wie Leschs Kosmos und Terra X, Talksendungen wie So gesehen und auch Commercials.

Über die Beteiligung an der studio.tv.film entstehen erfolgreiche Kinder- und Jugendserien wie Löwenzahn, Siebenstein, Beutolomäus oder KiKaNinchen oder bei der Cross Media die Kinderserie CHI RHO, eine abenteuerliche Reise in die biblische Vergangenheit für den KI.KA.

Besonderes Gewicht legt die EIKON auf die Förderung filmischen Nachwuchses. Zusammen mit dem SWR und der Filmakademie Baden-Württemberg entstanden zahlreiche „Junge Dokumentarfilme“ und fiktionale „Debüts im Dritten“: Maison de France erhält den Deutschen Fernsehpreis 2004, Unter dem Eis, den MFG Star 2005 und den Adolf-Grimme-Preis 2007, Kometen den Magnolia Award für das beste Screenplay auf dem TV-Filmfestival von Shanghai und Ende der Schonzeit den Preis für die Beste weibliche Hauptrolle und den Preis der Ökumenischen Jury beim Filmfestival Montreal 2012.

Darüber hinaus befinden sich weitere spannende Projekte in Entwicklung und in Produktion.

Ein Blick zurück

2003

2003 zieht die EIKON mit dem Hauptsitz der neu entstandenen Firmengruppe nach Berlin.

1999

1999 führt eine Empfehlung für den publizistischen Gesamtplan der EKD dazu, dass die EIKON und etliche regionale evangelisch-kirchliche Fernsehproduktionsstätten in einer Holding zusammengeführt werden. Fünf EIKON-Töchter entstehen im deutschen Norden, Osten, Süden, Südwesten und Westen.

1995

1995 erwirbt EIKON die Mehrheit der Anteile an studio.tv.film, die für ihre preisgekrönten Serien Löwenzahn mit Peter Lustig sowie Siebenstein mit dem Raben Rudi bekannt ist.

1992

Nach der politischen Wende in Deutschland zieht die EIKON 1992 von München in die ehemaligen DEFA-Filmstudios nach Potsdam Babelsberg. Es entstehen Kinofilme wie Krücke (Filmband in Gold 1993), Fernsehfilme wie Reise in die Nacht (1998), Jenseits der Liebe (2001) und die vierteilige Literaturverfilmung Jahrestage, die für den internationalen Emmy-Award nominiert wird. Es folgen der deutsch-kanadische Kinofilm Bonhoeffer – Die letzte Stufe (2001) und die deutsch-amerikanische Produktion Luther (2003, Regie: Eric Till) – beide Filme entstehen in Koproduktion mit der NFP.

1960

EIKON geht 1960 aus der evangelisch-kirchlich organisierten Filmvertriebs-Gesellschaft Matthias-Film in Stuttgart hervor. Der nichtgewerbliche Verleih von pädagogisch nutzbaren Filmen soll um die eigene Produktion von Filmen und Sendungen für Schule, Kino und Fernsehen erweitert werden. So will es Robert Geisendörfer, damals energischer Vorreiter der evangelischen Publizistik. In der damaligen Medien-Hauptstadt München angesiedelt, wächst die EIKON binnen kurzem zu einer selbständigen und sehr bald renommierten Adresse heran. Sie zieht talentierte Journalisten und Künstler an. EIKON ist erfolgreich beteiligt an der Entwicklung von Kinderprogrammen, kirchlich geprägten Sendereihen, anspruchsvollen Unterhaltungs-Serien und Spielfilmen.